Leitbild / Konzepte

Pflegekonzept allgemeine Pflegeabteilung

1. Wohlbefinden
Im Mittelpunkt unseres Handelns steht der Mensch. Wir respektieren ihn in seiner Individualität. Die Pflege ist ressourcen- und bedürfnisorientiert, z.B. individuelle Essen- und Schlafzeiten.

2. Qualitätsanspruch
Wir gewährleisten dem Bewohner eine fachkompetente und ganzheitliche Pflege. Die Pflege erfolgt anhand der 5 Funktionen und der 12 Schlüsselqualifikationen. Dabei richten wir uns nach den ethischen Grundsätzen für Pflege (SBK). Die Pflegetheorie N. Roper steht bei uns im Vordergrund. Die Palliativpflege hat einen grossen Stellenwert. Wir achten den Lebensweg des sterbenden Menschen; dh. wir verzichten auf übertriebene lebensverlängernde Massnahmen und bieten eine menschliche und beschwerdenlindernde Pflege an. Die Pflege setzen wir anhand der QAP-Standards um.

3. Angehörige
Der Kontakt zu den Angehörigen gehört zu unseren wichtigen Aufgaben. Unser Ziel ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, die sich positiv auf das Wohlbefinden unserer Bewohner auswirkt. Bevor ein Bewohner in die LUEGETEN eintritt, findet ein Gespräch zwischen den Angehörigen und der Pflegedienstleiterin statt, um Bedürfnisse anzubringen und Erwartungen an die Pflege zu äussern. Angehörige sind Ansprechpartner bei der Erstellung der Biographie.

4. Öffentlichkeit siehe Leitbild

5. Vorgesetzte, Führungsstil
Das situative Führen steht im Vordergrund. Die Vorgesetzten pflegen eine partizipative Grundhaltung gegenüber den Mitarbeiter/innen.

6. Informationsfluss
Nebst mündlichen Rapporten arbeiten wir mit Pflegedokumentationen (Pflegeanamnese, Biographie, individuelle- und standardisierte Pflegeplanung).

7. Effizienter Mitteleinsatz siehe Leitbild

8. Wertschätzung
Jeder Mensch ist einzigartig, steht in Beziehung zu seinem Umfeld und ist geprägt durch seine Lebensgeschichte, Kultur und Religion. Es ist uns wichtig, die Lebensbiographie in die Pflege miteinzubeziehen.

9. Zusammenarbeit
Zusammenarbeit ist ein Prozess, an dem Bewohner, Angehörige, Pflegende, der Arzt und die interdisziplinären Dienste beteiligt sind, miteinander in Beziehung treten und auf ein gemeinsames Ziel hin arbeiten.

10. Aus- und Weiterbildung
Voraussetzung zum professionellen Handeln sind:

  • fundiertes Fachwissen
  • permanente Auseinandersetzung mit dem Beruf
  • regelmässige Teilnahme an Weiterbildung

Wir setzen uns mit aktuellen Themen auseinander und fördern die interne wie auch externe Weiterbildung.

Lehrauftrag: Im Lernprozess instruieren, begleiten, fördern, unterstützen und qualifizieren wir Lernende von verschiedenen Schulen. Wir sehen den Lehrauftrag als wichtigen Bestandteil zur Erhaltung unseres Qualitätsanspruches. 

 

 

  LN